Dankbarkeit: Wie Sie aus Ihrem Kind einen kleinen Optimisten machen

Katharina Looks

Wie Sie ihr Kind zum kleinen Optimisten machen
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Es wird Zeit, sich auf die schönen Dinge zu besinnen! Denn manchmal verlieren unsere Kleinen die im Schulalltag aus den Augen. So geben Sie Ihrem Kind wieder Optimismus und Dankbarkeit auf den Weg.

“Denn was diese Welt braucht, sind kleine Optimisten, die glücklich und reflektiert sind. Denn aus unseren kleinen Optimisten werden große Optimisten, die ihre Träume verwirklichen und die Welt dadurch zu einem besseren Ort machen.” So schön und auf den Punkt zusammengefasst hat es Yvonne Alberts, Autorin des Buchs “Der kleine Optimist”. Und wie wird man zu einem Optimisten? Ganz einfach: Was es braucht, ist eine große Portion Dankbarkeit! Manchmal kommt die aber im teils stressigen Schulalltag unserer Sprösslinge abhanden. Wir haben ein paar Tipps, wie Sie Ihrem Kind dabei helfen können, sie wiederzufinden.

Tipp 1 für mehr Dankbarkeit: Selbst ein großer Optimist sein

Möchten Sie einen kleinen Optimisten aufziehen, dann zeigen Sie am besten die Vorzüge der Dankbarkeit am lebenden Beispiel: an Ihnen! Reden Sie über die Dinge, für die Sie dankbar sind, auch und ganz besonders, wenn es “nur” Kleinigkeiten sind. Zeigen Sie Wertschätzung über das schöne Wetter beim Spaziergang oder ein leckeres Essen mit Ihrer Familie. Zeigen Sie Ihrem Kind, was Sie an Ihrem Leben schätzen!

Tipp 2 für mehr Dankbarkeit: Das Gute in den Fokus setzen

Da wollte Ihr Nachwuchs doch so gern im Garten spielen und ausgerechnet heute regnet es. Das kann schon ärgerlich sein! Kann, muss es aber nicht. Zeigen Sie Ihrem Kind solche Momente doch von einem anderen Blickwinkel: Dafür kann Ihr Knirps sich nun in eine Decke kuscheln, eine heiße Tasse Kakao trinken und die Lieblingsserie schauen. Ein kleiner Optimist denkt eben nicht “Warum muss das ausgerechnet mir passieren?” sondern “Wofür ist das gut? Was kann ich daraus machen?”. In solchen Momenten lernt Ihr Kind Veränderungen nicht als Ärgernis, sondern als Chance zu sehen.

Tipp 3 für mehr Dankbarkeit: Über die schönen Dinge gemeinsamen reden

Dankbarkeit bleibt über Vieles oftmals ungesagt – da ist es doch eine schöne Idee, in einem regelmäßigen Familienritual genau über dieses Thema zu sprechen! Um den Tag/die Woche ausklingen zu lassen, können Sie sich mit Ihrem Sprössling zusammensetzen und Dinge besprechen, wie:

  • Worüber hat sich Ihr Kind heute/in den letzten Tagen besonders gefreut?
  • Was würde Ihr Kind auf eine einsame Insel mitbringen? Warum?
  • Welche Menschen mag Ihr Kind besonders und warum? Hat Ihr Kind diesen Menschen das auch schon gesagt? Wie könnte Ihr Kind diesen Menschen seine Dankbarkeit zeigen?

Mehr Gesprächsimpulse und Dankbarkeits-Übungen finden Sie hier.

Tipp 4 für mehr Dankbarkeit: Ein Dankbarkeits-Tagebuch führen

Schon frühere Studien zeigen: Menschen, die mindestens einmal die Woche Tagebuch führen und positive Dinge notieren, sind optimistischer und gesünder. Dabei reichen schon drei kleine Dinge, zum Beispiel “Worüber habe ich heute herzhaft gelacht?” oder “Was war heute besonders toll?”. Diese Dinge regelmäßig aufzuschreiben schärft bereits am Tag den Blick für schönen Sachen, die im Alltag geschehen. Ganz nebenbei hilft es auch dabei, sich über die Dinge im Leben klar zu werden, die einem besonders am Herzen liegen – was eine wichtige Erkenntnis ist, nicht nur für unsere Kleinen!

Katharina Looks

Katharina Looks ist Brand Manager und Redakteurin bei scoyo. Ihr Herzensthema ist es, mehr Leichtigkeit in den Familien-Schul-Alltag zu bringen und Impulse für eine entspannte Lernatmosphäre zu setzen.

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